Grafschaft Bentheim

Erfolgreiches Bauprojekt: Jugendliche fördern Straßenbau im Landkreis!

Die Johann Bunte Bauunternehmung SE & Co. KG hat ein bemerkenswertes Projekt in Kooperation mit den Gewerblichen Berufsbildenden Schulen Landkreis Grafschaft Bentheim (GBS) erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen dieses Projekts arbeiteten zwei Auszubildende von Bunte zusammen mit drei Schülerinnen der GBS eine Woche lang an verschiedenen Bauleistungen für den Grafschafter Modell- und Eisenbahn-Club. Ziel des Projekts war es nicht nur, die Infrastruktur des Vereins zu verbessern, sondern auch das Interesse der Schülerinnen an Berufen im Bauwesen zu wecken.

Das Projekt umfasste mehrere spezifische Bauarbeiten. Der Bahnsteig des Modell- und Eisenbahn-Clubs erhielt einen neuen Boden aus einer verdichteten Schotterschicht sowie einer 4 cm starken Schicht aus Brechsand, die mit einem Gefälle versehen wurde. Darüber hinaus wurde im Bereich der Eingangstür zur Fahrzeug- und Ausstellungshalle Kleinpflaster-Naturstein im Segmentbogen verlegt. Diese praktischen Erfahrungen sind für die Schülerinnen und die Auszubildenden von großer Bedeutung, da sie sowohl handwerkliche Fähigkeiten als auch Teamarbeit erfordern.

Förderung des Nachwuchses

Das Projekt hat viel zur Begeisterung der Schülerinnen für den Straßenbau beigetragen. Die Auszubildenden führten die Schülerinnen an und vermittelten ihnen die wichtigsten Handgriffe für die jeweiligen Bauarbeiten. Diese praktische Anleitung fördert nicht nur die Eigenständigkeit der Auszubildenden, sondern auch das Lernen durch praktisches Tun. Der Vorsitzende des Grafschafter Modell- und Eisenbahn-Clubs, Reinhard Bergman, äußerte seinen Dank für den Einsatz der Firma Bunte, der Auszubildenden und der Schülerinnen, die ohne jegliche Kosten für den Verein arbeiteten.

Die Baubranche bietet vielfältige Berufsmöglichkeiten. Die Arbeiten an Gebäuden, Straßen, Brücken und Tunneln erfordern verschiedene Fachkräfte, von Architektinnen und Bauzeichnern bis hin zu Baugeräteführern. Die Bauausbildung gliedert sich in unterschiedliche Bereiche wie Hochbau und Tiefbau, wobei Azubis im ersten Jahr eine Grundausbildung absolvieren. In einer Berufsschulklasse lernen sie gemeinsam und legen so das fachliche Fundament für ihre Karriere. Der Austausch unter den Auszubildenden ist dabei unverzichtbar, um Kenntnisse und Erfahrungen zu teilen.

Moderne Ausbildungsmodelle in der Bauwirtschaft

In der Bauwirtschaft wird die traditionelle Stufenausbildung zunehmend durch ein Anrechnungsmodell ersetzt. Dies betrifft insbesondere Auszubildende in den zweijährigen Berufen wie Ausbaufacharbeiter/-in, Hochbaufacharbeiter/-in und Tiefbaufacharbeiter/-in. Nach erfolgreichem Abschluss können diese Auszubildenden nach zwei Jahren in das dritte Ausbildungsjahr dreijähriger Berufe wechseln. Dieses Modell ermöglicht eine Flexibilisierung der Ausbildung und vereinfacht den Übergang in anspruchsvollere Tätigkeiten.

Die Prüfungsanforderungen sind für beide Ausbildungsarten identisch, was bedeutet, dass eine klare Vergleichbarkeit der Leistungen besteht. Bei erfolgreichem Abschluss werden die Ausbildungszeiten im zweijährigen Beruf auf die Ausbildungszeit im dreijährigen Beruf angerechnet. Ein neuer Ausbildungsvertrag für das dritte Ausbildungsjahr kann bei Einigung zwischen den Auszubildenden und den Betrieben abgeschlossen werden, was den Karriereweg der jungen Fachkräfte zusätzlich fördert.

Die Johann Bunte Bauunternehmung und die GBS leisten durch solche Projekte einen wertvollen Beitrag zur Förderung junger Talente in einem essentiellen Sektor der Wirtschaft. Diese Initiativen stärken nicht nur die Fachkräfte von morgen, sondern tragen auch zur Qualität und Nachhaltigkeit in der Bauwirtschaft bei, wie ausbildung.de erläutert. Weiterführende Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten in der Bauwirtschaft finden sich beim BIBB. Dabei bleibt zu hoffen, dass solche Projekte und Ausbildungsmodelle in Zukunft noch mehr Schülerinnen und Schüler erreichen und sie für die vielseitigen Berufe im Bauwesen begeistern können.

Insgesamt zeigt dieses Projekt, wie wichtig praktische Erfahrungen im Bildungsprozess sind und welchen Einfluss Engagement und Zusammenarbeit auf die Zukunft junger Menschen haben können. Ein erster Schritt in eine vielversprechende Karriere kann durch solche Initiativen gefördert werden, wie ems-vechte-surfer.de berichtet.

Statistische Auswertung

Beste Referenz
ems-vechte-surfer.de
Weitere Infos
ausbildung.de
Mehr dazu
bibb.de

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