
Am 31. März 2025 gab es in mehreren deutschen Städten mehrere Einsätze der Feuerwehr. In Krefeld kam es zu einem Containerbrand, der in der dicht bebauten Innenstadt das Potenzial hatte, sich zu einem Großfeuer zu entwickeln. Feuerwehr und Notfallhelfer sind vor Ort, um die Situation zu kontrollieren und schlimmere Schäden zu verhindern. Die Lage ist angespannt, da der Brand in einem städtischen Bereich besondere Herausforderungen für die Einsatzkräfte mit sich bringt. Die Feuerwehr kann auf ihre umfangreiche Ausbildung und Ausrüstung zurückgreifen, um die Flammen schnell zu bekämpfen und ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude zu vermeiden.
In Dortmund ist die Feuerwehr ebenfalls im Löscheinsatz. In einem Mehrfamilienhaus ist im Keller ein Brand ausgebrochen. Die Einsatzkräfte arbeiten intensiv daran, das Feuer zu löschen und ein Übergreifen auf die oberen Wohnungen zu verhindern. Die Sicherstellung der Sicherheit der Bewohner hat dabei höchste Priorität. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit von schnellem Handeln und präzisen Maßnahmen bei Bränden in Wohngebieten.
Einsätze in Delmenhorst
In Delmenhorst kämpft die Feuerwehr gegen ein brennendes Gartenhaus und hat zusätzlich mit einem Gasleck bei einem Schützenverein zu tun. Diese Kombination stellt die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen, da sowohl das Feuer als auch das Gasleck potenziell gefährlich sind. Die Einsatzkräfte müssen mit höchster Sorgfalt und Effizienz arbeiten, um die Gefahr für die Umgebung zu minimieren und mögliche Explosionen zu verhindern.
Solche Einsätze sind nicht nur lokal von Bedeutung, sondern stehen auch im Kontext derselben Herausforderungen, mit denen Feuerwehren weltweit konfrontiert sind. Laut CTIF wird seit 1995 ein jährlicher Bericht über die Weltbrandstatistik herausgegeben, in dem Brandursachen und -folgen analysiert werden. Im Jahr 2023 veröffentlichte das Zentrum für Brandstatistik des CTIF den Bericht Nr. 28.
Globale Brandstatistik
Die Statistik für 2021 umfasst Daten aus 38 Staaten und 26 Großstädten. Der zweite Teil des Berichts untersucht Brandursachen in 66 Ländern. Auch das Projekt „100 CITIES – 100 YEARS – Evaluation Of Urban Fire Risks“ wird fortgesetzt, um historische Brandrisiken zu verstehen. Wichtige Fragen, die in diesem Zusammenhang beantwortet werden, betreffen die Anzahl der verzeichneten Brände, die Opferzahlen in den letzten 100 Jahren sowie internationale Risikotrends.
Das CTIF hat ein Risikomodell entwickelt, das dabei hilft, die Brandsituation auf nationaler und globaler Ebene zu bewerten. Dieses Modell wird im aktuellen Projekt „100 CITIES – 100 YEARS“ genutzt und berücksichtigt unter anderem die Bevölkerungsentwicklung und die Anzahl der Brände. Die gesammelten Daten bieten wertvolle Einblicke in die Brandphänomene in urbanen Zentren und helfen den Feuerwehren, effizienter zu arbeiten und besser auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet zu sein.